Aktuelles

4. März 2020
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz
Buchvorstellung im Ort der Information des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, Berlin
„Die Historiker Tal Bruttmann, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit ihrer Studie eine detailgenaue Analyse des ‚Lili Jacob-Albums‘ vor. Zum ersten Mal werden alle Bilder des Albums, das die SS im Sommer 1944 während des ‚Ungarn-Programms‘ in Auschwitz erstellte, in ihrer ursprünglichen Abfolge präsentiert und analysiert. So erscheinen die teils vielfach reproduzierten und teilweise zu Ikonen gewordenen Bilder in neuem Licht. (...)“ | zum Veranstaltungsbericht

25. Februar 2020
„Stutthof hatte eine der höchsten Sterberaten aller KZs“
Artikel im „Hamburger Abendblatt“ über das historische Fachgutachten im Stutthof-Prozess
„Im Prozess gegen früheren Wachmann sagt Historiker aus. Er beschreibt, welche Anweisungen Aufseher bekamen – und wie sie belohnt wurden. (...)“ | zur Online-Version | siehe für den nachfolgenden Verhandlungstag den Bericht im „Hamburger Abendblatt“ vom 26. Februar 2020

24. Februar 2020
Stutthof-Prozess: Wachmänner mussten alles können
Bericht in der „Süddeutschen Zeitung“ über das Stutthof-Verfahren in Hamburg
„Die Wachleute im KZ Stutthof sind nach Angaben des Göttinger Historikers Stefan Hördler für alle von ihnen geforderten Aufgaben ausgebildet und herangezogen worden. (...)“ | zum Artikel

1. Februar 2020
Der alte Mann und die Morde
„Der Spiegel“ über den Stutthof-Prozess vor dem Landgericht Hamburg
„Der Historiker Stefan Hördler ist da anderer Ansicht. Er hat im Auftrag der Kammer ein Gutachten verfasst (...)“ | zum Artikel | siehe auch den Artikel in dem spanischen Nachrichtenmagazin El Temps

28. Januar 2020
Ein Tag in Auschwitz
Historische Fachberatung für Dokumentarfilm von Winfried Laasch und Friedrich Scherer,
ZDF, 28. Januar 2020, 20.15 Uhr | Besprechung u.a. in der „Frankfurter Rundschau“
„Die Dokumentation fokussiert einen ‚typischen‘ Tag in Auschwitz, Ende Mai 1944. Doch sie beleuchtet auch verschiedene Wege, die Opfer, aber auch Täter genommen hatten, bevor sie in das Konzentrations- und Vernichtungslager kamen. Authentische Fotos, Zeichnungen von KZ-Häftlingen, aber auch Selbstzeugnisse der Lager-SS wurden filmisch und grafisch in die 90-minütige Dokumentation eingefügt. Schauplätze auf den Fotografien werden mit Orten der Gedenk-Anlage heute abgeglichen, der Weg durch den Tag vor Ort wird rekonstruiert, in den geschichtlichen Kontext gestellt und durch Zeitzeugen und Historiker gedeutet. (...)“ | mehr Informationen | zum Film

27. Januar 2020
News Spezial: Gedenken in Auschwitz
Fachliche Begleitung der ntv-Liveübertragung der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

26./27. Januar 2020
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz
Pädagogischer Workshop und Buchvorstellung in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und in der Urania Berlin zum 75. Jahrestag der Befreiung der Inhaftierten von Auschwitz und zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Die drei Autoren setzten in langjährigen Forschungen und arbeitsintensiver Puzzlearbeit die ursprüngliche Reihenfolge der Fotografien zusammen, und in ihren Bildanalysen erlangten sie neue bahnbrechende Erkenntnisse über Personen und Vorgänge. (...)“ | zu den Terminankündigungen der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und Urania Berlin

26. Januar 2020
Das Auschwitz-Album der SS
Christoph Kreutzmüller im „Spiegel“ über die gemeinsame Publikation „Bruttmann / Hördler / Kreutzmüller: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens“
„Eine junge Jüdin fand 1945 eine Bildersammlung aus dem KZ. Das Album ist ein zentrales Zeugnis der Mordmaschinerie in Auschwitz-Birkenau - zwei SS-Fotografen inszenierten die Ankunft an der Rampe. (...)“ | zum Artikel

25. Januar 2020
Der Holocaust durch die Linse der Täter
Gespräch im Literaturmagazin „Lesart“ des Deutschlandfunks Kultur über die neue Publikation „Bruttmann / Hördler / Kreutzmüller: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens“ gemeinsam mit Christoph Kreutzmüller
„Es sind Fotos der nazistischen Gewaltherrschaft – aufgenommen im Vernichtungslager Auschwitz. Dokumentiert sind sie nun im Buch ‚Die fotografische Inszenierung des Verbrechens‘. Doch die Bilder erlauben auch eine Brückenschlag in die Gegenwart. (...)“ | zum Beitrag

20. Januar 2020
New Research on the Evolution of the Nazi Concentration Camp System, 1933-1945 | Holocaust Photography: Chances and Limits of a Critical Photo Analysis
Vorträge im Rahmen des Advanced Seminar der Jewish Foundation for the Righteous in Elizabeth, N.J.

4. Januar 2020
Nordhäuser Historiker mit neuen Erkenntnissen zu Lili-Jacob-Album
Die „Thüringer Allgemeine“ berichtet über die Neuerscheinung „Bruttmann / Hördler / Kreutzmüller: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens“
„Am Ende der gut 270-seitigen Arbeit steht eine düsteres Fazit: Das 1945 im KZ Mittelbau-Dora entdeckte Auschwitz-Album ist nicht nur fotografische Inszenierung, sondern Teil des größten Verbrechens der Geschichte. So sehr haben die 1945 von Lili Jacob gefundenen Aufnahmen unsere Vorstellung der Shoah geprägt und das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau als schrecklichen Symbolort in seiner Wirkmächtigkeit verstärkt. (...)“ | zum Artikel

19. Dezember 2019
Was die Fotos der SS über das KZ Auschwitz-Birkenau verraten
Besprechung des Buches „Bruttmann / Hördler / Kreutzmüller: Die fotografische Inszenierung des Verbrechens“ von Sven Felix Kellerhoff in der „Welt“
„Solche Analysen machen den neuen Band über die schon seit Langem bekannten Wucht der Aufnahmen wertvoll. Es ist erstaunlich, dass aus schon so lange bekannten Aufnahmen noch so viele Detailinformationen gewonnen werden können. (...)“ | zur Rezension

28. November 2019
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz
Buchvorstellung am 28. November 2019 um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek Nordhausen
„Tal Bruttmann, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit diesem Buch eine bahnbrechend neue Analyse des Albums vor. Sie erschließen nicht nur den Kontext des »Ungarn-Programms« und die Hintergründe der Täter. Erstmals klären die drei Autoren die Überlieferungsgeschichte, dekonstruieren die Bildsprache des Albums und rekonstruieren die ursprüngliche Abfolge der Fotostrecken. (...)“ | zur Terminankündigung

7. November 2019
Auschwitz and the Nazi Concentration Camps through the Lens of the SS: Perpetrator Photography and Self-Perception
Vortrag im Rahmen des gemeinsamen Panels "De-Constructing and Re-Constructing Icons of Persecution: An Analysis and Comparison of two Photo Albums from Auschwitz" mit Tal Bruttmann, Christoph Kreutzmüller und Nikolaus Wachsmann (Chair) auf der Special Lessons & Legacies Conference "The Holocaust and Europe: Research Trends, Pedagogical Approaches, and Political Challenges" in München, 4.-7. November 2019
"For the first time ever, a special Lessons and Legacies Conference will take place in Europe, the continent where the Holocaust occurred. A central goal of the conference is to stimulate international debate and exchange among Holocaust scholars, not least between those from North America, Europe, and Israel. (...)" | zur Tagungswebsite

17. Oktober 2019
Un gardien de camp nazi devant la justice
"Le Figaro" berichtet über den Stutthof-Prozess vor dem Landgericht Hamburg
"La fonction de Bruno Dey était consubstantielle au bon fonctionnement du camp, rappelle l’historien Stephan Hördler, qui sera cité à Hambourg. (...)" | zum Artikel | siehe auch die Berichte von El País, Welt und Jüdische Allgemeine

14. Oktober 2019
Die IG Farben und Günther Adolphis Rolle in Auschwitz
Interview mit Radio Corax über das Gutachten zu Günther Adolphi
„Günther Adolphi war Verfahrenstechniker der IG Farben und Mitbegründer der Hochschule Merseburg. Die Stadt Merseburg erinnerte bis vor Kurzem mit einer Günther-Adolphi Straße am Campus der Hochschule Merseburg an seine Verdienste. Dass diese Straße Anfang des Jahres umbenannt wurde, ist das Ergebnis einer kritischen Auseinandersetzung mit der Person Adolphi. (...)“ | zum Beitrag

26. September 2019
Buchenwald in Europa
Chair und Kommentar auf der internationalen Tagung der Martin-Luther-Universität Halle im Goethe-Schiller-Archiv Weimar
„Gegenstand der Tagung ‚Buchenwald in Europa‘ ist die Literatur, die aus dem Konzentrationslager Buchenwald hervorgegangen ist, in ihrer transnationalen Dimension. Das betrifft vornehmlich die europäische, teilweise die israelische und amerikanische Medialisierung des Lagers. (...)“ | zum Programm

17. September 2019
Places of Progress? Re-Evaluating the Sites of High Tech Controversies
Chair und Kommentar auf der Abschlusstagung des Forschungsprojekts „Meta-Peenemünde. Das Bild der rüstungstechnischen Versuchsanstalten im kulturellen Gedächtnis“ des HTM Peenemünde und der TU Braunschweig
"The conference investigates the argument that histories of technology have often upheld a traditional view of modern linear progress, but became the focus of controversies when particular sites and objects were employed in exhibitions and other forms of remembrance. (...)" | zur Tagungswebsite

8. August 2019
Der KZ-Wächter und die Schreie aus der Gaskammer
Artikel in der „Welt“ über die Eröffnung eines Verfahrens gegen einen ehemaligen SS-Angehörigen des KZ Stutthof vor dem Landgericht Hamburg
„Mit Blick auf die Frage der Schuld erscheint Hördlers Recherche wichtig, wonach sich jeder Wachmann versetzen lassen konnte – indem er sich an die Front meldete. Wer also nicht mitmachen wollte, konnte demnach das Lager verlassen. Denn der Dienst an der Kriegsfront spiegelte das heroische Bild des SS-Soldaten besser als der Dienst im Konzentrationslager. (...)“ | zum Artikel | siehe auch die Berichte von Best World News und TVP Info

1. August 2019
Umbennung Günter-Adolphi-Straße in Friedrich-Zollinger-Straße 1
Bericht der Hochschule Merseburg über die Entscheidung des Stadtrats zur Straßenumbenennung
„Auf Basis eines studentischen Projektes, historischen Quellen und eines von der Hochschule Merseburg in Auftrag gegeben externen Gutachtens, welches am 23. Januar von Dr. Stefan Hördler vorgestellt wurde, konnte die Hochschule Merseburg die Problematik der Namensgebung gründlich erörtern und bewerten. Aufbauend auf dem Gutachten wurde eine Umbenennung der Günther Adolphi Straße unausweichlich. (...)“ | zum Beitrag

22. Juni 2019
Die fotografische Inszenierung eines Verbrechens
Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“ über das Lili-Jacob-Album
„Es sind inszenierte Aufnahmen der SS. Knapp 200 Fotos, die die letzte große Mordaktion der Nationalsozialisten in Auschwitz-Birkenau dokumentieren. (...)“ | zum Artikel

6. Juni 2019
Prosecuting the Holocaust: British investigations into Nazi crimes, 1944-1949
Vortrag in Huddersfield im Rahmen des Launches der neuen Quellensammlung der British Online Archives zu britischen Ermittlungen in den ersten Nachkriegsjahren
"Drawn from the UK National Archives, Prosecuting the Holocaust: British investigations into Nazi war crimes, 1944-1949 contains a wealth of information regarding the British government’s efforts to investigate and prosecute Nazi crimes at the end of the Second World War. (...)" | zur Veranstaltung

5. Juni 2019
Photographing the Holocaust – the ‘Auschwitz Album’
Vortrag am Holocaust Exhibition & Learning Centre, University of Huddersfield
"For six decades the photographs in the ‘Auschwitz Album’ have been central to how the camp is represented and to the way in which the ‘Final Solution’ has been interpreted. It has shaped representations of the Holocaust in film, literature and documentaries. However, we know almost nothing about the album. (...)" | zur Veranstaltung

11. Februar 2019
Neues Kapitel der Aufarbeitung
Die „Thüringer Allgemeine“ berichtet über die geplante Publikation zum Lili-Jacob-Album
„Das von Lili Jacob entdeckte und wohl weltweit bekannte Auschwitz-Album soll neu editiert und erforscht werden. Das kündigte der Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Stefan Hördler, am Samstag bei einem Vortrag zum Bonhoeffer-Wochenende in Niedersachswerfen an. Ziel sei es unter anderem, die 1944 im KZ Auschwitz entstandenen Fotos von deportierten ungarischen Juden chronologisch zu bestimmen und auszuwerten sowie die darauf abgebildeten Häftlinge wenn möglich zu identifizieren. (...)“ | zum Artikel

6. Februar 2019
„Immer mehr Enkel von Tätern arbeiten Familiengeschichte auf“
Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“
„Die Thüringer Allgemeine sprach mit dem studierten Zeithistoriker über Täter und Opfer und darüber, wie wichtig es aus aktuellem Anlass ist, an die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern. (...)“ | zum Artikel

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