Aktuelles

22. Juni 2019
Die fotografische Inszenierung eines Verbrechens
Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“ über das Lili-Jacob-Album
„Es sind inszenierte Aufnahmen der SS. Knapp 200 Fotos, die die letzte große Mordaktion der Nationalsozialisten in Auschwitz-Birkenau dokumentieren. (...)“ | zum Artikel

6. Juni 2019
Prosecuting the Holocaust: British investigations into Nazi crimes, 1944-1949
Vortrag in Huddersfield im Rahmen des Launches der neuen Quellensammlung der British Online Archives zu britischen Ermittlungen in den ersten Nachkriegsjahren
"Drawn from the UK National Archives, Prosecuting the Holocaust: British investigations into Nazi war crimes, 1944-1949 contains a wealth of information regarding the British government’s efforts to investigate and prosecute Nazi crimes at the end of the Second World War. (...)" | zur Veranstaltung

5. Juni 2019
Photographing the Holocaust – the ‘Auschwitz Album’
Vortrag am Holocaust Exhibition & Learning Centre, University of Huddersfield
"For six decades the photographs in the ‘Auschwitz Album’ have been central to how the camp is represented and to the way in which the ‘Final Solution’ has been interpreted. It has shaped representations of the Holocaust in film, literature and documentaries. However, we know almost nothing about the album. (...)" | zur Veranstaltung

11. Februar 2019
Neues Kapitel der Aufarbeitung
Die „Thüringer Allgemeine“ berichtet über die geplante Publikation zum Lili-Jacob-Album
„Das von Lili Jacob entdeckte und wohl weltweit bekannte Auschwitz-Album soll neu editiert und erforscht werden. Das kündigte der Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Stefan Hördler, am Samstag bei einem Vortrag zum Bonhoeffer-Wochenende in Niedersachswerfen an. Ziel sei es unter anderem, die 1944 im KZ Auschwitz entstandenen Fotos von deportierten ungarischen Juden chronologisch zu bestimmen und auszuwerten sowie die darauf abgebildeten Häftlinge wenn möglich zu identifizieren. (...)“ | zum Artikel

6. Februar 2019
„Immer mehr Enkel von Tätern arbeiten Familiengeschichte auf“
Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“
„Die Thüringer Allgemeine sprach mit dem studierten Zeithistoriker über Täter und Opfer und darüber, wie wichtig es aus aktuellem Anlass ist, an die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern. (...)“ | zum Artikel

30. Januar 2019
Neuer Name für Straße gesucht. Wer folgt auf Günther Adolphi?
Artikel in der „Mitteldeutschen Zeitung“ über die Günther-Adolphi-Straße
„Das Gutachten des renommierten NS-Experten Stefan Hördler lässt kaum noch Zweifel: Der anerkannte Verfahrenstechniker Günther Adolphi (1902-1982) hat während der Nazizeit als Oberingenieur in einem Werk in Auschwitz-Monowitz menschliches Leid vermutlich nicht nur miterlebt, sondern durchaus auch mitgetragen. (...)“ | zum Artikel

24. Januar 2019
Dr. Stefan Hördler stellt Gutachten über Günther Adolphi der Öffentlichkeit vor
Bericht der Hochschule Merseburg über die Präsentation des Gutachtens zur Rolle von Günther Adolphi im Nationalsozialismus
„Nach Akteneinsicht steht allerdings fest, dass Günther Adolphi ‚kein kleines Rädchen war‘, sondern beispielsweise direkt an der Auswahl von KZ-Häftlingen beteiligt war und wusste, ‚was mit denen passiert, die nicht mehr als arbeitsfähig galten‘. (...)“ | zum Bericht

24. Januar 2019
Experte über Günther Adolphi: „Er war kein kleines Rädchen“
„Focus online“ zur Debatte über die Günther-Adolphi-Straße am Campus der Hochschule Merseburg
„Nur knapp vier Jahre nach der Widmung der Günther-Adolphi-Straße an der Hochschule Merseburg ist endgültig klar: Der Name wird schon bald wieder verschwinden. (...)“ | zum Artikel

26. Dezember 2018
SS-Stabsscharführer im KZ Auschwitz: Welche Verbrechen beging Joseph K. aus Wethmar?
Interview mit den „Ruhr Nachrichten“ für deren Reportage über den ehemaligen SS-Angehörigen Joseph K.
„‚K. war in dieser Funktion sehr dicht an die Lagerführung angebunden, damit auch an die Entscheidungen und Verbrechen‘, sagt Historiker Dr. Stefan Hördler. ‚Fast alles, was im Lager passierte, ging über die Adjutantur und seinen Tisch.‘ (...)“ | zum Artikel

14. Dezember 2018
Zu spät für Gerechtigkeit
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über die Verhandlungsunfähigkeit des Angeklagten im Stutthof-Prozess in Münster
„Der Angeklagte Johann R. ist bis auf weiteres verhandlungsunfähig, da er wegen einer schweren Herz- und Nierenerkrankung im Krankenhaus liegt. Für die Überlebenden ist es vielleicht der schlechteste Ausgang. (...)“ | zum Artikel

22. November 2018
„Es konnte keine Zwangsrekrutierung zur Waffen-SS geben“
„Welt“-Artikel über den 6. Verhandlungstag im Münsteraner Stutthof-Prozess
„Johann R. senkt den Blick, dann fallen ihm die Augen zu. In sich versunken, den Kopfhörer noch aufgesetzt, sitzt er auf seinem Rollstuhl. Er schläft. Der Historiker Stefan Hördler berichtet gerade von den Freiwilligen aus Ungarn, die sich zur Waffen-SS meldeten (...)“ | zum Artikel

22. November 2018
Gutachter: „Der Angeklagte wurde freiwillig SS-Mitglied“
Artikel in den „Westfälischen Nachrichten“ über den Auftakt des mündlich vorgetragenen rechtshistorischen Gutachtens im Rahmen des Stutthof-Prozesses vor dem Landgericht Münster
„Eine Stunde brauchte der Gutachter am Donnerstag vor dem Landgericht Münster, um im Prozess gegen einen ehemaligen SS-Wachmann einen ersten, tiefen Riss in die von der Verteidigung aufgebaute Argumentationsmauer zu schlagen. (...)“ | zum Artikel

1. August 2018
Preserving the Memory – Teaching the History
Beitrag auf dem Blog der Jewish Foundation for the Righteous über ihr European Study Program mit Besuchen mehrerer Gedenkorte in Deutschland und den Niederlanden
"Perhaps Dora-Mittelbau was the site that impacted the group the most. While one can describe going into the tunnels, words do not do justice to one’s feelings and personal experience. Dr. Stefan Hördler, Director of the Dora-Mittelbau site, spent the day with us and provided detailed background on the slave labor facility and the other sub-camps in the area. (...)" | zum Beitrag

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