Aktuelles

7. November 2019
Auschwitz and the Nazi Concentration Camps through the Lens of the SS: Perpetrator Photography and Self-Perception
Vortrag im Rahmen des gemeinsamen Panels "De-Constructing and Re-Constructing Icons of Persecution: An Analysis and Comparison of two Photo Albums from Auschwitz" mit Tal Bruttmann, Christoph Kreutzmüller und Nikolaus Wachsmann (Chair) auf der Special Lessons & Legacies Conference "The Holocaust and Europe: Research Trends, Pedagogical Approaches, and Political Challenges" in München, 4.-7. November 2019
„For the first time ever, a special Lessons and Legacies Conference will take place in Europe, the continent where the Holocaust occurred. A central goal of the conference is to stimulate international debate and exchange among Holocaust scholars, not least between those from North America, Europe, and Israel. (...)" | zur Tagungswebsite

17. Oktober 2019
Un gardien de camp nazi devant la justice
"Le Figaro" berichtet über den Stutthof-Prozess vor dem Landgericht Hamburg
"La fonction de Bruno Dey était consubstantielle au bon fonctionnement du camp, rappelle l’historien Stephan Hördler, qui sera cité à Hambourg. (...)" | zum Artikel | siehe auch die Berichte von El País, Welt und Jüdische Allgemeine

14. Oktober 2019
Die IG Farben und Günther Adolphis Rolle in Auschwitz
Interview mit Radio Corax über das Gutachten zu Günther Adolphi
„Günther Adolphi war Verfahrenstechniker der IG Farben und Mitbegründer der Hochschule Merseburg. Die Stadt Merseburg erinnerte bis vor Kurzem mit einer Günther-Adolphi Straße am Campus der Hochschule Merseburg an seine Verdienste. Dass diese Straße Anfang des Jahres umbenannt wurde, ist das Ergebnis einer kritischen Auseinandersetzung mit der Person Adolphi. (...)“ | zum Beitrag

26. September 2019
Buchenwald in Europa
Chair und Kommentar auf der internationalen Tagung der Martin-Luther-Universität Halle im Goethe-Schiller-Archiv Weimar
„Gegenstand der Tagung ‚Buchenwald in Europa‘ ist die Literatur, die aus dem Konzentrationslager Buchenwald hervorgegangen ist, in ihrer transnationalen Dimension. Das betrifft vornehmlich die europäische, teilweise die israelische und amerikanische Medialisierung des Lagers. (...)“ | zum Programm

17. September 2019
Places of Progress? Re-Evaluating the Sites of High Tech Controversies
Chair und Kommentar auf der Abschlusstagung des Forschungsprojekts „Meta-Peenemünde. Das Bild der rüstungstechnischen Versuchsanstalten im kulturellen Gedächtnis“ des HTM Peenemünde und der TU Braunschweig
"The conference investigates the argument that histories of technology have often upheld a traditional view of modern linear progress, but became the focus of controversies when particular sites and objects were employed in exhibitions and other forms of remembrance. (...)" | zur Tagungswebsite

8. August 2019
Der KZ-Wächter und die Schreie aus der Gaskammer
Artikel in der „Welt“ über die Eröffnung eines Verfahrens gegen einen ehemaligen SS-Angehörigen des KZ Stutthof vor dem Landgericht Hamburg
„Mit Blick auf die Frage der Schuld erscheint Hördlers Recherche wichtig, wonach sich jeder Wachmann versetzen lassen konnte – indem er sich an die Front meldete. Wer also nicht mitmachen wollte, konnte demnach das Lager verlassen. Denn der Dienst an der Kriegsfront spiegelte das heroische Bild des SS-Soldaten besser als der Dienst im Konzentrationslager. (...)“ | zum Artikel | siehe auch die Berichte von Best World News und TVP Info

1. August 2019
Umbennung Günter-Adolphi-Straße in Friedrich-Zollinger-Straße 1
Bericht der Hochschule Merseburg über die Entscheidung des Stadtrats zur Straßenumbenennung
„Auf Basis eines studentischen Projektes, historischen Quellen und eines von der Hochschule Merseburg in Auftrag gegeben externen Gutachtens, welches am 23. Januar von Dr. Stefan Hördler vorgestellt wurde, konnte die Hochschule Merseburg die Problematik der Namensgebung gründlich erörtern und bewerten. Aufbauend auf dem Gutachten wurde eine Umbenennung der Günther Adolphi Straße unausweichlich. (...)“ | zum Beitrag

22. Juni 2019
Die fotografische Inszenierung eines Verbrechens
Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“ über das Lili-Jacob-Album
„Es sind inszenierte Aufnahmen der SS. Knapp 200 Fotos, die die letzte große Mordaktion der Nationalsozialisten in Auschwitz-Birkenau dokumentieren. (...)“ | zum Artikel

6. Juni 2019
Prosecuting the Holocaust: British investigations into Nazi crimes, 1944-1949
Vortrag in Huddersfield im Rahmen des Launches der neuen Quellensammlung der British Online Archives zu britischen Ermittlungen in den ersten Nachkriegsjahren
"Drawn from the UK National Archives, Prosecuting the Holocaust: British investigations into Nazi war crimes, 1944-1949 contains a wealth of information regarding the British government’s efforts to investigate and prosecute Nazi crimes at the end of the Second World War. (...)" | zur Veranstaltung

5. Juni 2019
Photographing the Holocaust – the ‘Auschwitz Album’
Vortrag am Holocaust Exhibition & Learning Centre, University of Huddersfield
"For six decades the photographs in the ‘Auschwitz Album’ have been central to how the camp is represented and to the way in which the ‘Final Solution’ has been interpreted. It has shaped representations of the Holocaust in film, literature and documentaries. However, we know almost nothing about the album. (...)" | zur Veranstaltung

11. Februar 2019
Neues Kapitel der Aufarbeitung
Die „Thüringer Allgemeine“ berichtet über die geplante Publikation zum Lili-Jacob-Album
„Das von Lili Jacob entdeckte und wohl weltweit bekannte Auschwitz-Album soll neu editiert und erforscht werden. Das kündigte der Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Stefan Hördler, am Samstag bei einem Vortrag zum Bonhoeffer-Wochenende in Niedersachswerfen an. Ziel sei es unter anderem, die 1944 im KZ Auschwitz entstandenen Fotos von deportierten ungarischen Juden chronologisch zu bestimmen und auszuwerten sowie die darauf abgebildeten Häftlinge wenn möglich zu identifizieren. (...)“ | zum Artikel

6. Februar 2019
„Immer mehr Enkel von Tätern arbeiten Familiengeschichte auf“
Interview mit der „Thüringer Allgemeinen“
„Die Thüringer Allgemeine sprach mit dem studierten Zeithistoriker über Täter und Opfer und darüber, wie wichtig es aus aktuellem Anlass ist, an die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu erinnern. (...)“ | zum Artikel

30. Januar 2019
Neuer Name für Straße gesucht. Wer folgt auf Günther Adolphi?
Artikel in der „Mitteldeutschen Zeitung“ über die Günther-Adolphi-Straße
„Das Gutachten des renommierten NS-Experten Stefan Hördler lässt kaum noch Zweifel: Der anerkannte Verfahrenstechniker Günther Adolphi (1902-1982) hat während der Nazizeit als Oberingenieur in einem Werk in Auschwitz-Monowitz menschliches Leid vermutlich nicht nur miterlebt, sondern durchaus auch mitgetragen. (...)“ | zum Artikel

24. Januar 2019
Dr. Stefan Hördler stellt Gutachten über Günther Adolphi der Öffentlichkeit vor
Bericht der Hochschule Merseburg über die Präsentation des Gutachtens zur Rolle von Günther Adolphi im Nationalsozialismus
„Nach Akteneinsicht steht allerdings fest, dass Günther Adolphi ‚kein kleines Rädchen war‘, sondern beispielsweise direkt an der Auswahl von KZ-Häftlingen beteiligt war und wusste, ‚was mit denen passiert, die nicht mehr als arbeitsfähig galten‘. (...)“ | zum Bericht

24. Januar 2019
Experte über Günther Adolphi: „Er war kein kleines Rädchen“
„Focus online“ zur Debatte über die Günther-Adolphi-Straße am Campus der Hochschule Merseburg
„Nur knapp vier Jahre nach der Widmung der Günther-Adolphi-Straße an der Hochschule Merseburg ist endgültig klar: Der Name wird schon bald wieder verschwinden. (...)“ | zum Artikel

26. Dezember 2018
SS-Stabsscharführer im KZ Auschwitz: Welche Verbrechen beging Joseph K. aus Wethmar?
Interview mit den „Ruhr Nachrichten“ für deren Reportage über den ehemaligen SS-Angehörigen Joseph K.
„‚K. war in dieser Funktion sehr dicht an die Lagerführung angebunden, damit auch an die Entscheidungen und Verbrechen‘, sagt Historiker Dr. Stefan Hördler. ‚Fast alles, was im Lager passierte, ging über die Adjutantur und seinen Tisch.‘ (...)“ | zum Artikel

14. Dezember 2018
Zu spät für Gerechtigkeit
Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über die Verhandlungsunfähigkeit des Angeklagten im Stutthof-Prozess in Münster
„Der Angeklagte Johann R. ist bis auf weiteres verhandlungsunfähig, da er wegen einer schweren Herz- und Nierenerkrankung im Krankenhaus liegt. Für die Überlebenden ist es vielleicht der schlechteste Ausgang. (...)“ | zum Artikel

22. November 2018
„Es konnte keine Zwangsrekrutierung zur Waffen-SS geben“
„Welt“-Artikel über den 6. Verhandlungstag im Münsteraner Stutthof-Prozess
„Johann R. senkt den Blick, dann fallen ihm die Augen zu. In sich versunken, den Kopfhörer noch aufgesetzt, sitzt er auf seinem Rollstuhl. Er schläft. Der Historiker Stefan Hördler berichtet gerade von den Freiwilligen aus Ungarn, die sich zur Waffen-SS meldeten (...)“ | zum Artikel

22. November 2018
Gutachter: „Der Angeklagte wurde freiwillig SS-Mitglied“
Artikel in den „Westfälischen Nachrichten“ über den Auftakt des mündlich vorgetragenen rechtshistorischen Gutachtens im Rahmen des Stutthof-Prozesses vor dem Landgericht Münster
„Eine Stunde brauchte der Gutachter am Donnerstag vor dem Landgericht Münster, um im Prozess gegen einen ehemaligen SS-Wachmann einen ersten, tiefen Riss in die von der Verteidigung aufgebaute Argumentationsmauer zu schlagen. (...)“ | zum Artikel

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