Ankündigungen

26. Oktober 2021
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz
Buchvorstellung im Erinnerungsort Topf & Söhne, Erfurt
„Tal Bruttmann, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller haben in akribischer Forschungsarbeit die Herkunft der abgebildeten Menschen sowie die Entstehung und den Kontext des Albums analysiert und die Bilder in diese Zusammenhänge eingeordnet. Bewusst setzen sich die Autoren mit der Diskrepanz und den Deutungsebenen auseinander, die der Fotografie als (miss)interpretierbarer, (schein)objektiver Visualisierung eigen sind. (...)“ | zur Terminankündigung

26. Mai 2021
A Paradoxical Panorama: Aspects of Space in Lili Jacob's Album
Aufsatz gemeinsam mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller, in: Natalia Aleksiun / Hana Kubátová (Hrsg.), Places, Spaces, and Voids in the Holocaust (European Holocaust Studies, Bd. 3), Göttingen (Wallstein) 2021 | zur Buchankündigung

Aktuelles

1. Juli 2021
Späte Strafverfolgung
Die „Jüdische Allgemeine“ berichtet über laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Itzehoe und Neuruppin zu NS-Verbrechen
„Der Historiker Stefan Hördler, der im Auftrag der Staatsanwaltschaft die Rolle von F. untersuchte, (...).“ | zum Artikel

11. Mai 2021
Die Sekretärin des KZ-Kommandanten
Artikel in der „Süddeutschen Zeitung“ über die erhobene Anklage gegen eine ehemalige Zivilangestellte des KZ Stutthof
„Das Gutachten eines Historikers geht davon aus, dass (...)“ | zum Artikel (Online-Version) | weitere Berichte u.a. bei „Panorama 3“ (NDR), im „Spiegel“ und in der „El Temps“

20. März 2021
„An keinem Ende angelangt“
Das „Göttinger Tageblatt“ über die Mitarbeit an der ZDF-Doku „Ein Tag in Auschwitz“ und weitere Projekte
„Wir haben ein breites Wissen über den Nationalsozialismus und einen guten Forschungsstand erreicht. Aber es gibt nach wie vor große Lücken, etwa zur Besetzung europäischer Länder. (...)“ | zum Artikel (Online-Version)

März/April/Mai 2021
Historiker über KZ-Arzt Wirths
Gespräch mit der „Main-Post“ und der „Süddeutschen Zeitung“ über den SS-Arzt Eduard Wirths und dessen Beteiligung an den NS-Verbrechen in Auschwitz
„[D]er leitende SS-Arzt, dem jeder Lagerarzt auf der Rampe unterstellt war, war Wirths. Er blieb ohne Auswechslung bis zur Räumung des Lagers, kein anderer SS-Arzt versah länger Dienst in Auschwitz als er.“ | zu den Artikeln in der „Main-Post“ vom 13. März 2021 und vom 12. Mai 2021 | zu den Artikeln in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 10. März 2021 und vom 17. April 2021


Neuerscheinungen

Buchcover

Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz,
wbg Academic (mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller) | mehr Informationen | Sonderausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung | Rezensionen u.a. in der „Welt“, in der Revue de l'IFHA und auf Literaturkritik.de

Pressestimmen:

„Dieses Buch ist eine Offenbarung - eine gelungene Mischung aus akribischer fotografischer Detektivarbeit und fundiertem historischen Wissen. Wer nicht nur die Aufnahmen, sondern auch das Funktionieren der Todesmaschinerie in Birkenau begreifen will, muss dieses Werk beachten.“
Peter Hayes, Northwestern University, USA

„Das Buch regt dazu an, sich längst bekannte Bilder neu anzusehen. Es liefert sorgfältig recherchierte Hintergründe und Kontexte. Die Autoren reflektieren nicht nur Sehgewohnheiten und 'Konjunkturen' der Rezeption, sondern auch die Geschichte der öffentlichen Auseinandersetzung (oder Nichtwahrnehmung) der Bilder. Und schließlich fragen sie danach, wie beim Umgang mit den Fotos die Würde der Opfer, die darauf zur Schau gestellt werden, gewahrt werden kann.“
Susanne Heim, Institut für Zeitgeschichte München - Berlin

„Dieses sorgfältig recherchierte Buch bringt mehr Licht in das dunkle Schicksal, das die Juden aus Ungarn nach ihrer Ankunft in Auschwitz-Birkenau erwartete - darunter auch mein Vater Eugene Black (JENO SCHWARCZ), meine Großeltern und zwei Tanten. Es ist grundlegend für das Verständnis des Holocaust, seiner Opfer und der Täter.“
Lilian Black, Vorsitzende der Holocaust Survivors’ Friendship Association, Leeds, England

"The Auschwitz Album is among the most significant visual sources of the Holocaust, and this remarkable new edition uncovers its history and meaning. Based on a forensic reconstruction of the SS album, and its meticulous contextualisation, this brilliant study makes us see the agonising photographs in a new light. It reveals crucial insights into the daily practice of genocide, from the force of SS perpetrators to the despair and defiance of Jewish victims on the way to the gas chambers. A heart-breaking and eye-opening book."
Nikolaus Wachsmann, Birkbeck College, University of London


weitere Neuerscheinungen:

Buchcover
Ordnung und Inferno. Das KZ-System im letzten Kriegsjahr, 2., durchgesehene Auflage, Wallstein 2020 | mehr Informationen

Buchcover
Administered Plundering: Dispossession and Corruption in the Concentration Camp System, in: Christoph Kreutzmüller/Jonathan Zatlin (Hrsg.), Dispossession. Plundering German Jewry, 1933-1953, Ann Arbor 2020 (University of Michigan Press), S. 236-259 | mehr Informationen

Buchcover
Das Höcker-Album. Auschwitz durch die Linse der SS (hrsg. mit Christophe Busch und Robert Jan van Pelt), 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage, wbg Academic. Sonderausgabe 2020 | mehr Informationen