Dr. Stefan Hoerdler
Foto: Thomas Müller

Aktuelles

4. März 2020
Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz
Buchvorstellung im Ort der Information des Denkmals für die ermordeten Juden Europas, Berlin
„Die Historiker Tal Bruttmann, Stefan Hördler und Christoph Kreutzmüller legen mit ihrer Studie eine detailgenaue Analyse des ‚Lili Jacob-Albums‘ vor. Zum ersten Mal werden alle Bilder des Albums, das die SS im Sommer 1944 während des ‚Ungarn-Programms‘ in Auschwitz erstellte, in ihrer ursprünglichen Abfolge präsentiert und analysiert. So erscheinen die teils vielfach reproduzierten und teilweise zu Ikonen gewordenen Bilder in neuem Licht. (...)“ | zur Terminankündigung

1. Februar 2020
Der alte Mann und die Morde
„Der Spiegel“ über den Stutthof-Prozess vor dem Landgericht Hamburg
„Der Historiker Stefan Hördler ist da anderer Ansicht. Er hat im Auftrag der Kammer ein Gutachten verfasst (...)“ | zum Artikel | siehe auch den Artikel in dem spanischen Nachrichtenmagazin El Temps

28. Januar 2020
Ein Tag in Auschwitz
Historische Fachberatung für Dokumentarfilm von Winfried Laasch und Friedrich Scherer,
ZDF, 28. Januar 2020, 20.15 Uhr | Besprechung u.a. in der „Frankfurter Rundschau“
„Die Dokumentation fokussiert einen ‚typischen‘ Tag in Auschwitz, Ende Mai 1944. Doch sie beleuchtet auch verschiedene Wege, die Opfer, aber auch Täter genommen hatten, bevor sie in das Konzentrations- und Vernichtungslager kamen. Authentische Fotos, Zeichnungen von KZ-Häftlingen, aber auch Selbstzeugnisse der Lager-SS wurden filmisch und grafisch in die 90-minütige Dokumentation eingefügt. Schauplätze auf den Fotografien werden mit Orten der Gedenk-Anlage heute abgeglichen, der Weg durch den Tag vor Ort wird rekonstruiert, in den geschichtlichen Kontext gestellt und durch Zeitzeugen und Historiker gedeutet. (...)“ | mehr Informationen


Neuerscheinungen

Buchcover

Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz,
wbg Academic (mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller) | mehr Informationen

Pressestimmen:

„Dieses Buch ist eine Offenbarung - eine gelungene Mischung aus akribischer fotografischer Detektivarbeit und fundiertem historischen Wissen. Wer nicht nur die Aufnahmen, sondern auch das Funktionieren der Todesmaschinerie in Birkenau begreifen will, muss dieses Werk beachten.“
Peter Hayes, Northwestern University, USA

„Das Buch regt dazu an, sich längst bekannte Bilder neu anzusehen. Es liefert sorgfältig recherchierte Hintergründe und Kontexte. Die Autoren reflektieren nicht nur Sehgewohnheiten und 'Konjunkturen' der Rezeption, sondern auch die Geschichte der öffentlichen Auseinandersetzung (oder Nichtwahrnehmung) der Bilder. Und schließlich fragen sie danach, wie beim Umgang mit den Fotos die Würde der Opfer, die darauf zur Schau gestellt werden, gewahrt werden kann.“
Susanne Heim, Institut für Zeitgeschichte München - Berlin

„Dieses sorgfältig recherchierte Buch bringt mehr Licht in das dunkle Schicksal, das die Juden aus Ungarn nach ihrer Ankunft in Auschwitz-Birkenau erwartete - darunter auch mein Vater Eugene Black (JENO SCHWARCZ), meine Großeltern und zwei Tanten. Es ist grundlegend für das Verständnis des Holocaust, seiner Opfer und der Täter.“
Lilian Black, Vorsitzende der Holocaust Survivors’ Friendship Association, Leeds, England


weitere Neuerscheinungen:

Das Ende des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren, in: zeitzeichen. Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft (2020), Nr. 1. | mehr Informationen

Gewalt und Verfolgung im nationalsozialistischen Berlin, in: Berliner Geschichte. Zeitschrift für Geschichte und Kultur (2019), Nr. 17, S. 42-49. | mehr Informationen